Setzt Nadelstiche fürs Wohlbefinden

Setzt Nadelstiche fürs Wohlbefinden

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Heilpraktikerin Nadejda Walther bewirbt sich um Zeitzer Michael

Naturheilpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin

Sie serviert uns in ihrer Praxis Tee in Keramikschalen während wir gelassen plaudern. Über die fünf Elemente, die Bedeutung jener Figuren und fernöstliche Medizin.
Den Blick für alternative Medizin hat Nadejda Walter von ihrer Oma. Die hatte mit Schulmedizin nichts am Hut, ernährte sich in der Hauptsache von Pflanzlichem und hielt sich an der frischen Luft in Bewegung. 94 Jahre sei ihre Oma geworden, erzählt uns die Heilpraktikerin. In Medizin wollte sie schon immer machen, meint aber mit Blick aufs Studium:

„Die Schulmedizin, das ist mir zu trocken.“

An der Traditionellen Chinesischen Medizin fand Nadejda Walther die Betrachtung des Menschen als Ganzes reizvoll. Der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele, das faszinierte die Junge Frau, die 2005 aus Moldawien nach Deutschland kam. Nicht der Medizin, sondern der Liebe wegen.
Nach einer Wellnessausbildung lässt sie sich zur Heilpraktikern ausbilden. 2012 legt sie die staatliche Prüfung ab. Sich einmal selbständig zu machen, hatte sie schon früh für sich entschieden.

Mit der Praxis in Zeitz macht sie sich am 3. Februar 2018 selbständig. Davor lag jedoch noch eine 3-jährige Ausbildung am Europäischen Institut für Orientalische Medizin, die sie 2014 mit Diplom abschloss. Zur Ausbildung gehört auch die Akupunktur, die Nadejda Walther unter anderem anbietet. Momentan macht Sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin.
In München hatte sie schon einmal 2 Jahre lang mit einer Freundin eine Praxis. Bald kam der nahe liegende Umzug nach Zeitz und die Gründung ihrer Praxis hier, denn Ihr Mann kommt aus Hohenmölsen. Sie ist zufrieden, mit sich und ihrere Entscheidung. Selbst bestimmen, was und wann sie es macht, das gefällt der jungen Frau. In Zeitz trifft sie sich gern mit Freunden, sie gehen aus bei lecker Essen und reden über Gott und die Welt. Wir reden über das Rauchen. Ob sie mir wohl mit ihrem Wissen beim Abgewöhnen helfen könne? Kann sie. Es gehöre zwar das eigene Wollen unbedingt dazu, doch gut und nachhaltig dabei unterstützen, das könne sie. Die vier Patienten, denen sie bisher half, hätten es geschafft und würden bis heute nicht wieder rauchen. Ein guter Grund, sich am Abend des Zeitzer Michael darüber zu unterhalten. Wir freuen drauf.

Michaeliskirchhof 2
06712 Zeitz

Tel.: +49 151 19079486
nadja-walther@web.de

Termine nur nach Vereinbarung.

  • Lachend
  • die fünf Elemente
  • entspannt erwartend
  • Figuren
  • aufmerksam
  • Interieur

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Der digitale Pixeldirigent

Der digitale Pixeldirigent

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Robert Bogs bewirbt sich mit „Pixeldiebstahl“ um den Zeitzer Michael

Von Visitenkarten will Robert Bogs nichts wissen. Die liest er mit dem Smartphone aus, alles andere zu aufwendig. „Ich bin halt durch und durch digital,“ sagt er. Dass wir ihn im „Gründerzeitz“ antreffen ist kein Zufall. Robert Bogs ist hier gerade im Aufbauseminar für Existenzgründer und das „Gründerzeitz“ für ihn ein wichtiger Knotenpunkt für Kontakte. Bogs kommt aus Weinheim mit ein paar Zwischenstationen, Mannheim, Leipzig und hier läuft er sich gerade richtig warm. Letztes Jahr im Sommer hat er in Kayna ein Haus gekauft, dass er gerade umkrempelt. Also doch nicht „durch und durch digital“? Handwerkeln und Gärtnern, das sei ein schöner Ausgleich für den durch-und-durch-digital-Job.
Bogs ist so etwas wie ein digitaler Dirigent. Und so etwas wie die digitale Versicherungspolice für Filmemacher. Das ist eines seiner Geschäfte – beim Filmemachen Daten und Abläufe sichern. Denn Datenverlust oder Verzögerungen beim Film sind teuer. Dafür wird der Digital Imaging Technician mit seiner Technik direkt zum Set beordert. Für den Tatort Ludwigshafen hat Bogs gearbeitet, für Coca Cola und Porsche. Bei Fisherman’s Friend und seinen medialen Auftritten hat er auch schon „dirigiert“.
„Pixeldiebstahl“ hat Robert Bogs im Juni letzten Jahres gegründet. Die digitale Welt und Social Media treiben ihn schon lange um. Mit 16 stand er am ersten Filmset. Hier in der Region bietet er Service rund um Soziale Medien, Online Marketing und Highend Fimskills an – vom Konzept bis zur Realisierung, von der Contenterstellung bis zum Seminar. Bogs ist ein umtriebiger Zeitgenosse und fragt sich, weshalb es eigentlich in Zeitz zwar Platz ohne Ende, aber nicht wirklich eine Infrastruktur für Gründer gerade in diesem Bereich gäbe. Ein Maker Space und Co Working Places in Industriegebäuden oder am Bahnhof, davon träume er und sähe dafür auch gute Entwicklungschancen.
Der digitale Robert Bogs ist allerdings auch im analogen Leben wie ein Dirigent. Denn im Gespräch unterstreicht er gestenreich seine Wörter, ist ständig in Bewegung und im Interview „am Set“ weiß er wohin er sehen und wie sich bewegen muss.
Auf seiner Website gibt es Wörter wie Kontaktformular nicht. Dort lesen wir „ARBEITEN MIT MIR FETZT.“ Sehr viel besser kannst du nicht einladen. Wir freuen uns auf die Begegnung beim Zeitzer Michael.

Geschäftsführer Robert Bogs

Ronneburgerstr. 14
06712 Zeitz

Tel.: +49 1573 1762345
info@pixeldiebstahl.de

PIXELDIEBSTAHL im Internet PIXELDIEBSTAHL auf Facebook

Fotos:
Reiner Eckel (3), Robert Bogs (3)

  • Bogs dynamisch
  • Bogs Anhang 3
  • Bogs und das Gründerzeitz
  • Bogs Anhang 2
  • Pixeldirigent
  • Bogs Anhang 1

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„Schiebt keine ruhige Kugel“

„Schiebt keine ruhige Kugel“

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Andreas Schröder bewirbt sich mit „Schröders“ um den Zeitzer Michael

Schröders – Restaurant, Pizza & Bowling

Als wir nach dem Gespräch auf der Bowlingbahn unser Glück versuchten, war längst klar – eine ruhige Kugel kann Andreas Schröder in seinem Lokal nicht schieben. Und das will er auch gar nicht. Ab Februar wird es eine neu Speisekarte in seinem „Schröders“ in Zeitz-Ost geben. Ergebnis von Überlegungen, die Schröder und sein Team ständig anstellen, denn die Qualität sichern und auf Kündenwünsche reagieren ist ständige Aufgabe. Dafür besucht der Inhaber schon einmal Messen und Fortbildungen, um sich auf Trends besser einzustellen.
So war das schon in der Pizzaria, die er zuvor seit 2009 führte, für die steigende Nachfrage aber bald zu klein wurde.
Im Mai 2018 bekam Schröder das Angebot zur Übernahme des heutigen Schröders. 100 Sitzplätze und vier Bowlingbahnen, das war eine andere Hausnummer, als die kleine Pizzaria. Die größten Brocken: es musste ein völlig neues Konzept her und das passende Personal. Ziel war die Eröffnung am 26. September 2018. Das war ein Kraftakt, aber sein Team und er, sie haben es geschafft.
Das Team im Schröders, das sind heute 15 Beschäftigte. Der Nachwuchs macht ihm Sorgen. Deshalb machte er die Ausbildereignung und wird 2020 zwei Auszubildende einstellen.
Das Team übrigens war es, die das Schneiders für den Zeitzer Michael anmeldeten. Offenbar stimmt hier die Chemie.
„Wenn mein Team das will, dann ziehe ich das durch,“ so Schröder.

Die gesamte Innengestaltung und die Werbung ist übrigens hausgemacht. Andreas Schröder erzählt, neben der Speisezubereitung gäbe es in der Küche und dem Service manches Talent. Außenwerbung, Inneneinrichtung, Speisekarte, Wegweiser – alles wie aus einem Guss. Das spart nicht nur Geld, es fördert auch den Teamgeist, findet der Inhaber. Selbst der Gang zur Toilette ist eben nicht steril sondern gestaltet, eben nach Art des Hauses.
Künftig wird es im Schröders neben der normalen Tageskarte weitere Angebote geben. Zum Beispiel kulinarische Events. Der „Probelauf“ war schon mal erfolgreich. Im September lud das Schröders zum Reopening zum 1-Jährigen mit einem 5-Gänge Menü der besonderen Art. Das kam bei den zahlreichen Gästen gut an.
Ganz ähnlich wie Schröders Erdbeerlikör. Den entdecken wir an der Bar unter dem Logo der Zeitzer Whiskymanufaktur. Mit lokalen Akteuren kooperieren findet Andreas Schröder gut. Willkommen beim Zeitzer Michael.

Gleinaer Str. 42
06712 Zeitz

Telefon: +49 3441 71 11 26

Öffnungszeiten

Montag und Dienstag
geschlossen
Mittwoch bis Samstag
17:00 bis 23:00 Uhr
Sonntag
11:00 bis 14:00 und 17:00 bis 23:00 Uhr

SCHRÖDERS im Internet SCHRÖDERS bei Facebook

  • kann auch mal lachen
  • Interieur
  • Blick in die Zukunft
  • gang zur toilette
  • Beim Interview
  • Werbung selbst gemacht

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Premiere im Festsaal Grana

Premiere im Festsaal Grana

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Karneval nach 30 Jahren

Was könnte passiert sein, wenn selbst einem Faschingsmuffel wie mir ein Karnevalabend gefällt? Das ist ganz einfach. Schönes Ambiente im neuen Festsaal, gut gelaunte Kostümierte, ein abwechslungsreiches Buffet und ein heiteres Programm auf Bühne und Parkett.

So war das heute das erste Mal nach 30 Jahren. Denn solange ist es her, dass hier im Festsaal Grana Karneval gefeiert wurde. Der Familie Tran ist dieser neue Eventort zu verdanken, die den Saal top sanieren ließen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und findet auch bei den Gästen Anklang.
Interesse? Klicken Sie rechts aufs Logo und sehen Sie die nächsten Veranstaltungstipps.

Der Zeitzer Carnevalsverein ZCV gab heute sein diesjähriges Programm zum besten. Wir haben uns mal umgesehen:


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„Bewegt(e) Bilder“

„Bewegt(e) Bilder“

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Peter Becker bewirbt sich um den Zeitzer Michael

Filmproduktion und Verlag

Wer viel herum kommt, der hat viele Begegnungen, auch zufällige. Das sind für einen, der unter anderem Werbefilme macht, gute Gelegenheiten für nachhaltige Kontakte. Peter Becker kommt viel herum. Wir trafen ihn schon in Dresden und zuletzt in Wien. Das allerdings war kein Zufall, allein wie es dazu kam ist jenen zufälligen Begegnungen zu verdanken. Mit seinem Verlag hatte er einen Stand zur Leipziger Buchmesse, wo er auf Rainer Helms traf. Der suchte jemanden für Filmaufnahmen seines Lieblingsprojektes, der Glasarche 3, die von Zeitz aus seit 2016 durch die Lande reist. So treffen wir uns halt ihn Wien, er sorgt für die bewegten Bilder, wir für Text und Fotos.
So kam es zu der Idee, dass er die Porträts der Michaelbewerber mit kurzen Videoclips zu belebt. Das ehrt ihn, denn Peter Becker ist in diesem Jahr selbst Bewerber beim Zeitzer Michael.
Der gelernte Industrieelektroniker hat den Videojournalisten (heute Mediengestalter Bild und Ton) auf dem zweiten Bildungsweg erworben. Anfang Juni 2018 machte er sich als Kleinunternehmer selbständig.
Als wir ihn zu Hause in seinem Studio besuchen, begrüßen uns drei Katzen und ein Zwergspitz. Becker ist ein Tierliebhaber. Das Thema Tierschutz werde künftig mehr Raum in seinen Publikationen einnehmen, erzählt er.

Kürzlich berichtet er von Demonstrationen gegen Tierquälerei aus Hamburg. An den Wänden sehen wir Plakate mit Aufrufen, auf seiner Website geht es in Beiträgen häufig um Tierschutz. Tierquälerei macht Becker zornig.

Für seine Filmerleidenschaft und die nötigen Begegnungen nimmt der 61-jährige einiges auf sich. Kürzlich ließ er sich für den Presseball Berlin akkreditieren. Beim „Jahrmarkt der Eitelkeiten“, wie er ihn nennt, steht er auch mal vor der Kamera – und selbst auf dem roten Teppich . Sonst aber sieht er unterwegs seinen Platz dahinter und daheim bei seiner Aufnahme- und Schnitttechnik. Mit seinem Format „Mitteldeutsche Nachrichten Online“ will Becker regional berichten und gelegentlich „über den Tellerrand“ hinaus gucken – online und in 6-seitigem Printperiodikum. Publizistisch ist er häufig im Auftrag von touristischen Kunden und Reiseveranstaltern für Reisebeschreibungen oder Werbebeiträge unterwegs.

Momentan hat er gut zu tun mit den Porträts der MichaelbewerberInnen. Zur Eröffnung der Michaelvergabe am 6. Februar werden übrigens kurze Sequenzen aus allen Bewerberclips von Peter Becker gezeigt. Keine zufälligen Begegnungen, doch für einen Werbefilmer gute Empfehlungen.

Peter Becker, Filmproduktion & Verlag

Steintorvorstadt, 1
Gebäude 44
06712 zeitz

E-Mail: info@md-nachrichten-online.de

Telefon: +49 (0) 3441 5309007

Mitteldeutsche Nachrichten Online Mitteldeutsche Nachrichten Youtube

  • am schnittplatz für den zeitzer michael
  • Peter-Becker-für-bewegte-Bilder
  • roter teppich
  • im Studio
  • ein Tierfreund
  • an der Kamera

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Ein innovativer Tüftler

Ein innovativer Tüftler

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Bastian Poser bewirbt sich mit RAPSOL um den Zeitzer Michael

Noch ein paar Jahre hin und Bastian Poser wäre womöglich mit selbst gedruckter Highspeed-Drohne angereist. So machen wir das Porträt fernmündlich- und schriftlich. Denn der Maschinenbauingenieur arbeitet in Österreich und betreibt seine Firma RAPSOL im Nebengewerbe. Seit er sich mit 3-Druck intensiv beschäftigte wollte er eine eigene additive Fertigungsmaschine, weil ihn die Technologie faszinierte. Nur, am Markt gab es Drucker minderer Qualität oder mit überzogenen Preisen, also ersann er selbst einen, der in industrieller Qualität fertigt. Den hat er selbst in 10 Monaten konstruiert, gefertigt, montiert und in Betrieb genommen.

Posers Leitsatz: „Alles ist möglich, sofern man gewillt ist seine Vorstellung in die Tat umzusetzen.“

Zunächst für private Projekte gedacht kam er im Masterstudium auf die Idee, seine Technologie zu vermarkten. Mit Rapid-Solution, kurz RAPSOL, betreibt Poser Auftragsfertigung für Kunden im additiven Fertigungsbereich und „kann fast alle Wünsche bedienen,“ schreibt er uns. Ersatzteile etwa, für Oldtimer, Mopeds und Motorräder. Ein SIMSON Ersatzteilhandel in Zeitz ist zum Beispiel einer seiner Kunden.

Bastian Poser unterstützt und berät auch Kunden bei der Entwicklung eigener Bauteile. Wenn Kunden diese Fertigungstechnologie sinnvoll und kosteneffizient für sich nutzen wollen, bietet er seinen Service an. Das können Schulungen sein oder die Entwicklung von Konstruktionsrichtlinien für eine möglichst problemlose Fertigung. Poser entwickelt und produziert auch eigene Produkte. Er tüftelt Formen und die unterschiedlichsten Materialien, von biologisch abbaubaren Polylactiden oder industriellen Kunststoffen. Vieles sei möglich.
Er würde sich freuen, „wenn der ein oder andere Firmeninhaber diese Technologie für sein eigenes Unternehmen einsetzen würde und sich dafür mit mir in Kontakt setzt,“ verspricht er sich von den Begegnungen rund um den Zeitzer Michael. Seiner Einschätzung nach seien Zeitz Innovationen abhanden gekommen, das ist seine zweite Motivation zur Bewerbung. Vielleicht brauche ein Bäcker eine individuelle Stechform, der Monteur eine Positionierungshilfe, der Oldtimerclub nicht mehr verfügbare Ersatzteile. Dinge ständig verbessern ist eine Leidenschaft, das Tüfteln an seinen Racing-Drohnen, das Schrauben an Mopeds und Autos in seiner Garage die andere.
Bastian Poser, ein innovativer Tüftler.

Bastian Poser, M.Sc. IWE

Naundorfer Str. 4a
06712 Zeitz OT Kayna

E-Mail: info@rapid-solution.de

Telefon: 03677 / 6039909
Mobil: 0152 / 36628461

Rapid Solution im Internet

Fotos: privat, rapid-solution.de


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Das Revier ist hier!

Das Revier ist hier!

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Hohenmölsener Erklärung zum Braunkohlestrukturwandel

Bürgermeister der Revierstädte aus den betroffenen Regionen haben nachfolgende Erklärung verfasst. Kurz zuvor war ein Kohlekompromiss zur umstrittenen Änderung der Ausstiegszeiten aus dem Jahr 2019 im Bundekanzleramt erzielt worden. Hier der Wortlaut der Erklärung (Quelle: zeitz.de)

„Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Kohleländer haben sich mit den Bergbautreibenden Unternehmen auf einen Pfad zu einem vorzeitigen Ende der Braunkohleverstromung verständigt. (Auf die Vereinbarung wird verwiesen)

Die Konferenz der BürgermeisterInnen aus den Braunkohlerevieren begrüßt die Einigung, da sie nun endlich Planungssicherheit für ArbeitnehmerInnen und Unternehmen bietet und eine direkte Kopplung des Kohleausstieges an ein verbindliches und noch zu ergänzendes Strukturstärkungsgesetz vorsieht. Große Teile des WSB Kommissionsbericht finden Berücksichtigung – für einen dauerhaften breiten gesellschaftlichen Konsens ist dies unerlässlich.

Die Vereinbarung über ein APG (Anpassungsgeld) für die Direktbeschäftigten in der Braunkohle begrüßen wir ausdrücklich und freuen uns gemeinsam mit den Gewerkschaften über eine dauerhafte Absicherung der Beschäftigten, die in den kommenden Jahren ihre Jobs verlieren werden. Damit sieht die Konferenz ihren Grundsatz, dass kein Kumpel ins bergfreie fallen wird, bestätigt.

Ausdrücklich begrüßen wir, dass sich Bund und Länder auf einen Bund-Länder Vertrag verständigt haben, welcher eine Verbindlichkeit der Finanzierung für den anstehenden Strukturwandel absichert. Analog fordern wir ein solches Modell einer Vereinbarung zwischen den jeweiligen Bundesländern und den direkt betroffenen Anrainerkommunen.

Kritisch sehen wir, dass es nicht gelungen ist, die bergbautreibenden Unternehmen zu einer Reinvestitionsquote der Entschädigungszahlungen in den betroffenen Braunkohlerevieren zu verpflichten. Hier sehen wir die Gefahr, dass die Entschädigungen zu einem sehr großen Anteil ausserhalb der Regionen reinvestiert werden – es droht der Wegfall großer Kompetenzen im Energiesektor in den Regionen. Wir fordern die Energiekonzerne auf, Entschädigungszahlungen aus Bundesmitteln zum größten Teil in den Revieren zu reinvestieren und sich weiterhin am gelingen des Strukturwandels zu beteiligen.

Kritisch sehen wir auch, dass das in einem „Last Minute Deal“ Datteln IV doch noch voll ans Netz geht – das ist den ArbeitnehmerInnen in den Braunkohlestandorten kaum zu vermitteln. Dies birgt die Gefahr, dass der gesamte Kompromiss erneut von Unterschiedlichen Seiten in Frage gestellt wird.

Dennoch richten wir nun den Blick nach vorne auf ein gutes Strukturstärkungsgesetz.
Hierbei unterstützen wir ausdrücklich das Positionspapier der SPD Bundestagsfraktion, welches alle maßgeblichen Positionen der Revierkommunen beinhaltet. Auf den Inhalt dieses Papiers wird vollumfänglich verwiesen.

Damit der Wandel in den kommenden drei Jahren in den Revieren erfolgreich angestoßen werden kann, legen die Kommunen großen Wert auf eine Planungsbeschleunigung für die Bereiche Verkehrsinfrastruktur und für die Entwicklung neuer Industrie- und Gewerbeflächen in den betroffenen Kommunen, damit schnell neue Arbeitsplätze passend zu den Kompetenzen der Menschen in den Regionen entwickelt werden können. Hierbei sollen Industriearbeitsplätze absolut im Fokus stehen.

Ebenso müssen die Kommunen auch personell in die Lage versetzt werden, den Strukturwandel zu gestalten. Hierfür ist es unerlässlich, dass auch konsumtive Mittel in die Kommunen fließen – nur mit diesen Mitteln kann notwendiges Personal finanziert werden.

Die BürgermeisterInnen der Kohlereviere sind Partner des Strukturwandels und wollen diesen auch selbst und sozialverträglich gestalten. Der gesellschaftliche Frieden muss bewahrt bleiben.

Die detaillierten Maßnahmen befinden sich im Positionspapier der SPD- Bundestagsfraktion.“

Hohenmölsen, den 20.01.2020

Christine Herntier Marcel Schneider  Sascha Solbach
 Lausitzrunde Mitteldeutsches Revier  Rheinisches Revier
Positionspapier der SPD Bundestagsfraktion

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Selbst ist die Frau!

Selbst ist die Frau!

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Ines Pieser bewirbt sich um Zeitzer Michael

Nähwerkstatt Seidenpuppe

Wir sind gespannt, ob Ines Pieser zur diesjährigen Michaelverleihung wieder im Selbstgeschneiderten kommt. Im letzten Jahr war das ein Dirndl. In ihrer Nähwerkstatt in Rehmsdorf macht sie das am liebsten: allein und ganz in Ruhe neue Modelle überlegen, Stoffe zuschneiden und daraus wahre Schmuckstücke machen. Gerade zeigt sie uns stolz ihre kostbaren Stoffe aus Kork. Daraus zaubert Ines Pieser Handtaschen, aber auch Kleidungsstücke. Die Geschmeidigkeit der verschiedenen Korkstoffarten überrascht uns ebenso, wie die Formen, welche sie erfindet – ästhetisch mit hohem Gebrauchswert.

Wir begegnen einer Schneiderin aus Leidenschaft. Das sehen wir an ihren Modellen und auf einer kleinen Schiefertafel an Wand dokumentiert. Nach der Wende versuchte sie ihr Glück im Westen, kehrte jedoch bald zurück, um später in Rehmsdorf die Selbständigkeit zu wagen. Im Juni 2017 hat sie sich selbständig gemacht und gründete ihre „Nähwerkstatt Seidenpuppe“.

Am liebsten näht sie Taschen und Rücksäcke, gerne aus Leder. Deshalb steht in ihrer kleinen Werkstatt eine neue TEXTIMA, für Leder speziell geeignet. Taschen und Rucksäcke gehen gut im Verkauf. Noch immer kooperiert sie mit vier Rehakliniken.

In dem Jahr seit ihrer ersten Bewerbung spürt Ines Pieser mehr Nachfrage. Dafür tut sie auch einiges. Sie zeigt ihre Modelle auf Weihnachtmärkten und Stadtfesten in Weißenfels, Hohenmölsen, Zeitz und Lützen zum Beispiel oder beim Schwarnhorstfest in Großgörschen. Neben dem direkten Kontakt dort, wo sich viele Menschen tummeln sei für ihr Geschäft auch die Flüsterpropaganda sehr wichtig, weiß sie. Deshalb habe sie auch zugesagt, sich erneut beim Zeitzer Michael zu beteiligen. Denn allein die Bewerbung würde ihr jede Menge neu Kontakte und ein gutes Maß an öffentlicher Wahrnehmung bescheren. Trotzdem bleibt sie bei dem, das ihr am liebsten ist: allein und ganz in Ruhe neue Modelle überlegen, Stoffe zuschneiden und Schmuckstücke zaubern.

Lesen Sie hier:

„NÄHEN, IHRE WELT“

Der Beitrag aus dem Vorjahr

  • ines pieser 1
  • seidenpuppe
  • feinarbeit
  • Schneidern aus Leidenschaft
  • in ihrem Reich
  • schneidereiinterieur

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Flower Power in Rehmsdorf

Flower Power in Rehmsdorf

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Annett Baumann bewirbt sich mit Dorfkrug Rehmsdorf um Zeitzer Michael

Eine Gaststätte, die täglich geöffnet ist, das sieht man selten. Im Rehmsdorfer Dorfkrug ist das so. Auch wegen des Abo-Essens, das hier täglich zu bereitet wird, mehr als 200 Portionen in der Woche. Alles frisch gekocht mit Zutaten ausschließlich von Partnern in der Region, wie wir auf der Homepage lesen können. Nicht das Einzige, das im Dorfkrug bei Annett Baumann anders ist. Sie hat hier kräftig aufgeräumt und einiges geändert. Nicht, weil wir kommen, sondern so grundsätzlich.

Im Januar 2018 übernahm sie den elterlichen Betrieb nachdem sie sich seit 2017 schon stärker einbrachte. Nach dem Tod des Vaters betrieb ihre Mutter den Gasthof nebenberuflich. Das wurde dann irgendwann mit den Umsätzen schwierig und Annette Baumann entschloss sich zur Selbständigkeit.

Mit Ideen und jeder Menge Elan begann die Mutter zweier Kinder die Gaststätte zu einem Landgasthof umzubauen.
Die Gasträume sind hell und freundlich, den großen Saal hat sie gründlich renoviert und dahinter lockt Sommers ein Biergarten. Im Saal macht Annette Baumann was los. „Flower Power“ war das Thema des letzten Silvesterballs und fast alle kamen kostümiert. Wie sicher im Februar, dann kommt die Reudener Karnevalsgesellschaft.

Die Bühne des Saales will sie umbauen. Ein Barriere freier Gastraum soll es werden. Das macht dann auch den Biergarten attraktiver, sagt Annett Baumann. Ihr großer Zukunftsplan ist aber die Zimmervermietung, ein kleines Hotel will sie haben. Das passt dann auch zu ihrer Ausbildung. Denn das Gewerbe hat sie als Hotelfachfrau von der Pieke auf gelernt und im Dorint Hotel Gera einige Jahre Berufserfahrung gesammelt.
Derzeit beschäftigt sie drei feste MitarbeiterInnen im Gasthaus. Wenn ihre Pläne aufgehen und Personalerweiterung ansteht wird sie selbst ausbilden. Die Ausbildungsberechtigung hat sie erworben.

Im Moment schafft sie das enorme Pensum vor allem mit ihrem Team und der Unterstützung ihrer Mutter, die nebenberuflich hilft. Und dann ist da noch ihr „Mädchen für alles“, ihr Ehemann. Viel Zeit nehmen sich die beiden für die 4- und 5-jährigen Kinder und wann immer es geht gönnen sie sich gemeinsam aktive Erholung mit viel Wellness. Diesen Ausgleich brauchen sie auch. Neben dem täglichen Gaststättenbetrieb stehen immer die nächsten Veranstaltungen bevor. Bald der große Faschingsball, demnächst eine Ü-26-Party und im Frühjahr gibt’s den Bockbieranstich. Den 35. stellt Annett Baumann fest. Ihr Dorfkrug, auch ein Haus mit Traditionen.

Rehmsdorfer Hauptstraße 6
06729 Elsteraue

T. 03441 535335
info@gasthausdorfkrug.de

  • Montag – Dienstag11-14
  • Mittwoch – Donnerstag11-14 & 17-21
  • Freitag – Samstag11-14 & 17-22
  • Sonntag11-20
  • Und nach Vereinbarung

Dorfkrug Rehmsdorf im  Internet

Dorfkrug Rehmsdorf auf Facebook

  • dort will ich das machen
  • Interieur
  • beim Zapfen
  • in ihrem Reich
  • annett baumann
  • es geht was im Dorfkrug

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Energisch mit Blick nach vorn

Energisch mit Blick nach vorn

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Victoria Elbrandt bewirbt sich um den Zeitzer Michael

Häusliche Kranken- und Altenpflege

Hier waren wir schon im Vorjahr um diese Zeit. Denn Victoria Elbrandt bewirbt sich mit ihrer Häuslichen Kranken- und Altenpflege zum zweiten Mal. 2018 gewann sie sogar einen Sonderpreis – den Unternehmerinnenpreis.
Und weshalb diese zweite Bewerbung um den Zeitzer Michael?

„Kontakte knüpfen, unseren Service bekannt machen, das kann nicht schaden“, sagt Victoria Elbrandt

Hier, in diesem Gebäude begann schon manches Unternehmen zu wachsen. Zuvor hatte hier TransMedial sein Domizil. Die Chefin schwärmt wie im Vorjahr von ihrem Team. Zwei Mitarbeiterinnen konnten nicht einmal ablassen als sie das Rentenalter erreichten. Sie arbeiten noch immer mit. Personalentwicklung hat es im Unternehmen auch gegeben im zurückliegenden Jahr. Eine Hilfskraft hat sich zur Fachkraft erfolgreich weitergebildet und sorgt nun in Vollzeit für Qualitätssicherung.

Für eine andere Kollegin kämpft sie gerade um die Anerkennung als Fachkraft.
Elbrandt selbst hat 2014 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Halleschen Elisabethkrankenhaus abgeschlossen. Ein weiteres Jahr absolvierte sie berufsbegleitend die Ausbildung zur Pflegedienstleiterin und nahm weitere Fortbildungen in Anspruch. Wie momentan wieder, da sie auf den zunehmenden Bedarf im Paliativbereich reagieren muss. Derzeit kooperiert sie hier mit dem Paliativzentrum Saalekreis. Energisch ist sie und hat den Blick stets nach vorn gerichtet.

Auch privat hat sich bei Victoria Elbrandt etwas verändert. In Göbitz erwarb sie mit ihrem Mann ein Haus, das sie nun für sich zurecht machen. Göbitz, ländlich in der Elsteraue gelegen – das passt zu den Neigungen, von denen sie uns erzählt. Denn sie mag Pferde und wenn es ihre Zeit erlaubt dann zeichnet die junge Unternehmerin gerne.

Altenburger Str. 8
06712 Zeitz

T. 03441 7663278
elbrandt@pflege-zeitz.de

Victoria Elbrandt im  Internet

  • v elbrandt
  • am dienstwagen
  • Büroecke
  • gespiegelt
  • am rechner

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